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Daniel

Daniel ist teils eine Sammlung von Hofgeschichten (Treue unter fremden Königen) und teils apokalyptische Visionen. Es berichtet von Daniels Integrität in Babylon und enthält symbolische Träume über Gottes souveränen Plan, die Hoffnung geben, dass Gott ein dauerhaftes Reich errichten wird.

Autor: Traditionell Daniel selbst (im 6. Jahrhundert v. Chr.). Die moderne Forschung datiert seine endgültige Komposition oft auf das 2. Jahrhundert v. Chr.

Abfassungsdatum: Genre legt das 2. Jahrhundert v. Chr. nahe (ca. 165 v. Chr., während des Makkabäeraufstands).

Kontext: Obwohl im Exil angesiedelt (6. Jh. v. Chr.), antworten Daniels kryptische Visionen auf die jüdische Verfolgung im 2. Jahrhundert (Antiochus IV. Epiphanes). Es ermutigt verfolgte Juden mit apokalyptischen Bildern und beeinflusst späteres messianisches Denken.