Hesekiel
Hesekiel kombiniert prophetische Visionen und Erzählungen aus dem Babylonischen Exil. Es schildert Gottes Gericht über Jerusalem, verwendet lebendige Bilder (z. B. die Vision der trockenen Gebeine) und betont die letztendliche Wiederherstellung und geistliche Erneuerung Israels.
Autor: Traditionell der Prophet Hesekiel.
Abfassungsdatum: 593–571 v. Chr. (Hesekiel diente während des Exils).
Kontext: Von einem Exilanten in Babylon geschrieben, richten sich Hesekiels Prophezeiungen (Kap. 1–24 Gericht; Kap. 25–48 Wiederherstellung) sowohl an jüdische Gefangene als auch an Nachbarvölker, interpretieren das Exil als göttliche Zucht und ermutigen zur Hoffnung auf Rückkehr.