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Hiob

Hiob erforscht tiefgreifende Themen des Leidens und der göttlichen Gerechtigkeit. Es erzählt, wie Hiob, ein gerechter Mann, katastrophale Prüfungen (Verlust von Familie, Gesundheit, Reichtum) erträgt, die von Gott zugelassen werden. Durch poetische Dialoge mit seinen Freunden ringt es mit dem Geheimnis unverdienten Leidens und kommt zu dem Schluss, dass Gottes Weisheit und Souveränität menschliches Verständnis übersteigen.

Autor: Unbekannt (alte Tradition schreibt es Hiob oder Mose zu, aber die Autorschaft ist ungewiss).

Abfassungsdatum: Geschätzt ca. 6.–4. Jahrhundert v. Chr.

Kontext: Ein Weisheitsbuch, das in einem patriarchalischen Umfeld angesiedelt ist, aber wahrscheinlich in der nachexilischen Ära verfasst wurde. Es befasst sich mit existenziellen Fragen des Glaubens und der Gerechtigkeit und illustriert eine Perspektivverschiebung auf individuelles Leiden innerhalb der israelitischen Glaubenstradition.